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Virales Marketing, Netzbegrünung und vernetzte KandidatInnen

Gerade eben wieder im Fernsehen auf Pro7 die klassischen Szenen:

Ich habe heute das PDF-File meiner Bewerbung für das Votum des Landesverbands Baden-Württemberg, das auf der Landesdelegiertenkonferenz in Schwäbisch-Gmünd Ende nächster Woche in der Tischvorlage verbreitet wird, vorab an die Kreisverbände, einige FunktionsträgerInnen und einige meiner Grünen FreundInnen (online und offline) per Email gesandt, mit der Bitte um Weitergabe an die Mitglieder und vor allem Delegierten des Kreisverbandes und Weiterverbreitung. Auch Du, liebeR LeserIn, bist gebeten, diese Datei weiterzuverbreiten – es ist kostenlos, es kostet dich nichtmal deine Stimme auf der LDK, auf die ich natürlich dennoch hoffe. Wissend dass der Landesverband nur einem Mann ein Votum mitgeben will, sich aber fünf gute Kandidaten darum bewerben, ist es umso wichtiger, dass diese Kandidatur landesweit und bundesweit bekannt gemacht und gerne auch diskutiert wird.

Netzbegrünung:

Teil der Netzbegrünung ist auch, dass sich Grüne bei Facebook (knapp 300 Grüne), XING, im StudiVZ (knapp 1000 Grüne), bei Wer-kennt-Wen (knapp 200 Grüne) und bei MySpace vernetzen. Dazu gehört auch ein Grünes Blognetzwerk, für das Henning Schürig schonmal eine Liste angefangen hat – oder eine Liste der Vernetzung Grüner KandidatInnen zur Bundestagswahl wie TillWe sie gemacht hat. Das Ziel von all dem findet sich natürlich auch im Titel (aber noch nicht in der Nutzerzahl) der Post-ESU Community “The Greens Are United“.

Erstellt am Freitag, 3. Oktober 2008
Kategorie: Deutsch, Kurzmeldung, Video | Kommentieren »

Netzbegrünung 1 – MySpace

Teil der Netzbegrünung ist auch, dass Grüne sich bei XING, Facebook, MySpace, im VZ etc vernetzen. Darum bemühe ich mich, als Wolfgang G. Wettach, Grüner Europakandidat aus Tübingen, mit Verweis auf dieses Blog, http://gruene.wettach.org

Bei MySpace sind es vor allem Grüne Gruppen und AktivistInnen weltweit mit denen ich mich vernetze – hier ein zufälliger Auszug aus den knapp 250 MySpace-Kontakten, zu denen in den letzten Tagen auch einige Antifa-Gruppen hinzugekommen sind. Wer auch bei MySpace unterwegs ist: Einfach anklicken!

zu meinem Profil bei MySpace

Was zeichnet MySpace aus? Weiterlesen »

Erstellt am Dienstag, 23. September 2008
Kategorie: Deutsch, Kurzmeldung | 2 Kommentare »

Invade my Privacy…

Auch wenn ich heute nicht der einzige war, der erkältungsmässig angeschlagen durch die Welt ging, bin ich trotzdem mit der Ärztin meines Vertrauens ins Konzert gegangen, da der erwachsene Rest meiner WG simulierte zu müde zu sein so dass ich die Tickets selbst verwenden musste. Also ab in die “Hanns Martin Schleyer Halle“. Hm… Vor Katie Melua war Andrea McEwan dran, die schon als Schauspielerin aufgefallen ist (zählt eine Rolle in ‘Ocean Girl’ eigentlich als Umwelt-Engagement?) und von der mir vor allem das Lied gefiel, dessen Titel ich mir für den Titel dieses Blogeintrags geliehen habe: “Invade my Privacy” – passenderweise gibt es eine Hörprobe auf ihrer MySpace-Seite. Zu MySpam und Wastebook brauche ich hier was Privacy angeht nicht mehr viel zu sagen, oder? Im MyFaceSpaceVZ passiert genau das: Andere werden eingeladen in die eigene Privatsphäre einzudringen – in der Hoffnung dabei die Aufmerksamkeit und Zuwendung zu bekommen, von der Andrea McEwan singt. Kann man machen – frau sollte sich aber dabei bewusst sein was sie tut und auch dass es zT unter anderen Gesichtspunkten gesehen wird/werden sollte wenn Frauen zu sehr bloggen, wie auch die Grönerin von der re:publica bloggt.

Die Welt ist eine Google“Invade my Privacy” sagen aber auch viele, viele Nutzer von immer mehr Google-Diensten und -Programmen, die sich in der Regel keine Gedanken darüber machen welche Daten wer da zur Verfügung behält. Folge: Die Welt ist eine Google – und 3sat Neues hat einen sehr sehenswerten Bericht dazu gemacht, der als iTunes podcast zu mir kam, aber auch hier, hier und hier erwähnt wird. Die Textfassung des Beitrags ist übrigens noch unkritischer als die Videofassung.

Wenn Wissen Macht ist, sind Suchmaschinen Supermächte. Entscheidend ist nicht allein, welche Wissensspeicher eine Gesellschaft besitzt und in welchem Umfang über sie von Wissbegierigen verfügt werden kann, sondern letzthin bestimmt der typische Gebrauch von Millionen Nutzern über die herrschenden Meinungen. Google ist ein Globalisierungssieger des Netzes und was in dieser Königssuchmaschine nicht verzeichnet ist, fristet sein Dasein eher an der Peripherie des vernetzten Wissens. (So hiess es schon früher)

Früher war Google eine reine Suchmaschine – morgen möchte Google nicht nur durch das Handy überall sein, sondern auch alle Informationen der Welt speichern. Inklusive der DNA über das Google familiär verbundene 23andMe und der Krankengeschichte und… Dazu braucht es dann gar keine Verschwörungsglosse mehr sondern nur noch jemand der sich vorstellen kann was passiert wenn der Suchmarktführer zum Wissensmonopolist wird und das “Do No Evil” (Thema Tibet?) nicht mehr so ernst nimmt. Ein Fall für die EU Monopolkomission? Demnächst. Noch nicht heute.

Erstellt am Donnerstag, 10. April 2008
Kategorie: Deutsch | Kommentieren »