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Erneuter Atomunfall im französischen AKW Tricastin

wahlplakat_atomkraft Bild CC: Herrtobe/FlickR

Wie die französische Atomaufsichtsbehörde ASN mitteilte, trat bei der Entsorgung von radioaktivem Müll das radioaktive Isotop Kohlenstoff-14 aus. Die Betreiberfirma Socatri, eine Tochterfirma des französischen Atomkonzerns Areva, stellte den Angaben zufolge bereits Anfang Juli ein Grenzwertüberschreitung fest.

Die Behörde wurde den Angaben zufolge am Montag informiert. Sie stufte den Vorfall auf der Gefahrenskala von 0 bis 8 bei 1 ein. Eine Gefahr für die Umwelt und die Bevölkerung habe ersten Einschätzungen zufolge nicht bestanden.

Tricastin, bekannt geworden über den ersten grossen Unfall dieses Jahr bei dem 74kg Uran ausgetreten waren. Erst im Juli hatte es einen zweiten Atomunfall nach kurzer Zeit gegeben, bei dem etwa 100 Arbeiter “leicht verstrahlt” wurden. Nun also die dritte Panne in kurzer Zeit, bei einem der angeblich sooo sicheren westlichen Atomkraftwerke.

Interessant ist die Diskussion dazu, die in der Blogosphäre bisher ruihig verläuft, in den Foren zum Beispiel meines liebsten Email-Portals Web.de aber durchaus hitzig. Wer sehen möchte, wie Meinungsmache funktioniert hat dort genug Anschauungsmaterial: Da werden Windkraftanlagen zu Klimaveränderern, weil sie den armen Wind abbremsen, da entziehen geplante Sonnenstrom-Kraftwerke in der Wüste den afrikanischen Ländern Wärme und Solarzellen sollen gleich mal 30 Jahre laufen müssen um die zu ihrer Herstellung benötigte Energie wieder hereinzuholen. Alles Unfug natürlich, aber geeignet, um Unwissende und Unsichere zumindest aus der Spur zu bringen. Beliebt ist auch das “Radio Eriwan” Prinzip: “Im Prinzip würden wir gerne aus der Atomenergie aussteigen, aber” …Tja, wie hat der alte BRecht es einst ausgedrückt: “doch die Verhältnisse, sie sind nicht so.”

Der “Sound des Sachzwangs” nannten wir das bei der European Summer University ESU von Attac in Saarbrücken, wo die Mehrheit auch ganz klar für ein Ende des Atomzeitalters – militärisch und zivil – waren. Beliebt in diesen Diskussionen sind übrigens auch Strohmann-Argumente: Wer nicht über Atomunfälle reden will, sagt stattdessen ein AKW könne “nie wie eine Atombombe hochgehen”, als wäre das das Problem und die Kritik. Wer nicht über die Probleme des Atommülls reden will ignoriert den Müll, schaut nur auf das AKW selbst und sagt stattdessen “die geringe Gefahr einer Havarie” im AKW müsse man eben leider, leider in Kauf nehmen.

Diese Diskussion allerdings wird auch gut geführt, solide begründet, mit Quellen und Links versehen – von der Seite der Atomkraft-Gegner. Nachdem, wie Rainer Luyken in der ZEIT schrieb, die Briten inzwischen mehr Kaffee als Tee trinken ist es mit “Abwarten und Tee trinken” nicht getan -wer aber bei einem guten französichen Wein darüber nachdenken möchte, kann das ja mit einem Tricastin-Wein tun. Das gleichnamige AKW ist den Weingenossen inzwischen so peinlich dass sie ihren Wein umbenennen wollen – neben einem Pannen-AKW wächst er dann aber weiterhin.

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Erstellt am Donnerstag, 7. August 2008
Kategorie: Deutsch | 1 Kommentar »

Brunsbüttel reloaded – “Energiepolitischer Amoklauf”

Brunsbüttel braucht WerbungKlimaschützer der Woche sind nicht etwa Angela Merkel und Nicolas Sarkozy (den ich übrigens einmal ‘getroffen’ habe als er, noch Innenminister, so wie ich bei der Beerdigung von Frere Roger in Taizé war), die gemeinsam bemüht sind, die klimatechnischen Vorgaben der EU für Automobile zu verwässern: Hohe Grenzwerte, Berechnung der Grenzwerte nach Gewicht (so dass es sich lohnt, Autos schwerer und damit spritschluckender zu machen), später erst Strafen falls man die Grenzwerte nicht einhält – und was an Effizienztechnologie drin steckt wird (auch wenn es weder den tatsächlichen Verbrauch noch die CO2-Belastung reduziert) als Rabatt vom tatsächlichen Ausstoss abgezogen. Fazit: Klimapolitische Heuchelei. Manche Hersteller müssten danach bis 2014 gar nichts unternehmen, weil sie diese Vorgaben jetzt schon einhalten. Entsprechend begeistert ist Ex-CDU-Verkehrsminister und jetzt Autolobbyist Wissmann, entsprechend wenig überzeugt ist Fritz Kuhn von den Grünen, der auf der letzten IAA für ökologischere Fahrzeuge geworben hatte.

Gemeint ist auch nicht der Plan für ein neues Kohlekraftwerk in Brunsbüttel mit Beteiligung des ‘Tübingen macht blau’ Oberbürgermeisters Boris Palmer (Grüne) , zu dem sich jetzt weitere Grüne aus dem Land geäussert haben: Ilka Neuenhaus (MdL) aus Tübingen sprach sich gegenüber dem Schwäbischen Tagblatt, wie zuvor schon der Tübinger Kreisvorstand, ausdrücklich dagegen aus. Werner Wölfle (MdL), im Landtag der Grünen-Sprecher für Verkehr, warb dagegen unter Grünen um Verständnis für OB Palmer, der sich nur für seine Stadtwerke einsetzen würde.

Klimaschützer der Woche sind, nach Ansicht der Internatinalen Energie-Agentur IEA, die Atomkraftwerke, von denen künftig jedes Jahr mehr als 30 neue gebaut werden sollten, insgesamt 1300 neue Atomkraftwerkefür das Klima‘. Umweltminster Gabriel bezeichnete das als “energiepolitischen Amoklauf” und hat damit, diesmal wenigstens, Recht. 15 neue AKWs hat Frankreich unter Sarkozy vorgesehen, Großbritannien unter Gordon Brown will gar 27 neue Atomkraftwerke für die Insel in den nächsten Jahren bauen. Auch Italien, dessen Premier Berlusconi auch im Umgang mit anderen bestehenden Regelungen als nicht zimperlich gilt, will das Votum der Volksabstimmung von 1987 also, ignorieren und neue Atomkraftwerke bauen – und zwar im Nachbarland Albanien. Dazu passt, dass pünktlich zum Abschiedsbesuch des (nicht nur die Geister sondern auch aus dem Amt) scheidenden US-Präsidenten George W. Bush in Slowenien auch das wegen Pannen kurzzeitig stillgelegte 31 Jahre alte Slowenische Atomkraftwerk amerikanischer Bauart in Krsko wieder ans Netz ging. Lieber Biblis als Krsko? Fakt ist: Die alten deutschen Atommeiler haben keine der amerikanischen überlegene Technik – und die Liste deutscher Atompannen ist lang und gruselig. Wer “nicht mehr so einen Abend wie letzten Mittwoch erleben” will (FTD-Kommentar), muss deutsche Alt-AKWs wie Philippsburg abschalten anstatt sie als ‘Brückentechnologie’ zu rechtfertigen. Die Slowenen ihrerseits sind der Überzeugung ihr AKW sei in Ordnung, problematisch sei höchstens dass es in einem Erdbebengebiet stehe. Na dann… In den nächsten Tagen entscheidet die EU-Kommission über ihre Stellungnahme zum Bau zweier Reaktoren im slowakischen Mochovce. Die Anlagen wären auf dem Stand der russischen Kraftwerkstechnik der 1970er Jahre. Selbst eine druckfeste Schutzhülle würde fehlen. Nur in Absurdistan begrüsst man atomare Mutationen als Artenvielfalt.

Und die Schweizer? Wollen auch mehrere neue Atomkraftwerke bauen. Ein erster Bauantrag wurde jetzt vom Energiekonzern Atel gestellt, seine parlamentarische Annahme gilt als sicher – die Sozialdemokraten der SP wollen dann mit den Grünen und anderen ein Volksbegehren dagegen starten. Ausgang ungewiss. (Schweizer Widerspruch) Denn die Schweizer haben den Bauplatz an die Grenze zum ungeliebten deutschen Nachbarn gesetzt, wie das auch die BRD in der Planung von Gorleben an der DDR-Grenze gemacht hatte. Schon Leibstadt und Betznau liegen an der Grenze zu Deutschland, ebenso Gösgen, neben das das neue AKW gebaut werden soll. Solange gilt “Wir können nicht immer Glück haben” trifft es wenigstens nicht vor allem die Schweizer? Auch in Brunsbüttel, wo es erst 2007 einen kritischen Kurzschluss gab, hatten wir nur knapp Glück.

Gibt es denn da keinen Lichtblick? Für das Hasenbergl gibt es ihn zwar, für Freunde des “selbstgemachten Atomausstiegs” gibt es ihn jedoch nicht. Denn ausgerechnet jetzt kommt die Nachricht, dass der ‘Ökostromanbieter‘ “Lichtblick” geschummeltund seinen KundInnen auch an der European Energy Exchange EEX zugekauften Kohle- und Atomstrom angedreht hat. Lichtblick soll nun das zunächst betsrittene Kaufgebaren transparent offenlegen, fordert die EEX – und der vermeintliche Ökostromanbieter wehrt sich mit Klage vor dem Amtsgericht Lüneburg gegen dieses Ansinnen, wie die Financial Times Deutschland in ihrer am morgigen Mittwoch erscheinenden Ausgabe berichtet.

Wer mehr tun will als nur zuschauen was passiert – und mehr als nur den Campact! Appell unterschreiben – sollte Partei ergreifen und aktiv werden. Und meine Kandidatur für das Europaparlament unterstützen, denn wenn wir effektiv diese Entwicklung verhindern und umsteuern können, dann auf Europäischer Ebene!

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Erstellt am Dienstag, 10. Juni 2008
Kategorie: Deutsch | 2 Kommentare »

Mediapart und die Internet-Zeitung der Zukunft. Kurzkritik

Im tazblog wies Philipp Dudek auf einen Gastkommantar von Edwy Plenel, ehemals leitender Redakteur von LeMonde, in der Financial Times Deutschland (FTD) hin. Plenel äussert die Überzeugung, dass die Bedrohung des Qualitätsjournalismus durch die Mechanismen der Gratiskultur des Internets auch eine Bedrohung der demokratischen Meinungsvielfalt darstellt. Für Journalisten stellt sich das in seinen Worten so dar:

Salon du livre  CC: FlickR

Sie fürchten, von Amateuren überflüssig gemacht zu werden, und müssen mitansehen, wie die Früchte ihrer Arbeit entwertet werden, indem sie gesponsert und verschenkt werden. Die so entstandene offene Flanke wird überdies von politischen und wirtschaftlichen Kräften ausgenutzt, um die Unabhängigkeit eines Berufsstands einzuschränken, der ihnen immer schon wie eine Bedrohung vorkam. Mit der Onlinezeitung Mediapart, die wir jüngst in Frankreich gestartet haben, geben wir eine Antwort auf diese Herausforderungen und erproben ein völlig neues Modell.

Mediapart steht dabei für Partizipatives Medium, denn auch hier soll (und muss) ein guter Teil des inhaltlichen Mehrwerts durch die Lesenden generiert werden, die kommentierend ergänzen was die Journalisten – Shareholder und Stakeholder zugleich – schreiben. Von Anfang an ist dabei, weil man kalkulatorisch auf die zahlenden ‘Clubmitglieder’ aufbaut, der Druck stets genügend AbonnentInnen zu haben vorprogrammiert, den langjährige LeserInnen der Tageszeitung taz ja auch als wiederkehrendes Drama nötiger Rettung kennen. Anfang 2009 sollen es bereits 25.000 AbonnentInnen sein, derzeit jedoch sind es erst 7000.

Natürlich steht ein harter Kampf bevor. Er erfordert die feste Überzeugung, dass eine Zeitung keine Ware ist wie jede andere, weil sie einen zusätzlichen, nicht vermarktbaren Wert besitzt: die Verbreitung des grundlegend demokratischen Gutes der Information. (ebenda)

Spannende Zeiten stehen den 29 Mitarbeitenden von Mediapart (26 davon JournalistInnen) da bevor, und Dudek fand das Projekt spannend genug um Französischkenner um eine Kurzrezension und Inhaltsangabe zu bitten, da er selbst kein Französisch beherrscht.

Als früher (ab Anfang) regelmässiger und heute gelegentlicher taz-Leser, als bei WikiNews, der Nachrichtenagentur der WikiMedia, akkreditierter Journalist und als politischer Blogger auf Deutsch und auf Englisch war ich neugierig genug und habe mal nachgeschaut. (An meinem neusprachlich-naturwissenschaftlichen Gymnasium hatte ich Französisch zwar nur kurz, weil ich mich mehr mit Latein befasst habe, aber mein Latein war gut genug (und ich war oft genug in Paris) so dass ich heute Französisch verstehe und gut genug spreche um mich bei europaweiten attac-Basistreffen wie zum 1.Mai in Berlin selbst ins Französische zu übersetzen.

mediapart

Also werde ich der Bitte nachkommen und verraten was dort zu lesen ist: Die Bemühung, Qualitätsjournalismus zu machen wird deutlich, auch wenn bisher das Personal und dessen Zeit nicht ausreichen um mehr als ein paar Ausschnitte des

Tagesgeschehens oder der persönlich für wichtig befundenen Hintergründe (die nicht tagesaktuell sein müssen) zu beleuchten. (Das geht WikiNews natürlich kaum anders, wo nur die englische Ausgabe einen ausreichend breiten Personalpool hat um täglich genügend relevante Meldungen zu produzieren.)

wikinews_pope_dies

Wie bei WikiNews scheinen Informationen auch aus der WikiPedia recherchiert zu sein, anders als bei uns wird hier natürlich(?) nicht dahin verlinkt. Überhaupt scheint MediaPart ein Linkbiotop zu sein das einerseits fürchtet, die Leser nach aussen zu leiten und dabei zu verlieren, andererseits aber nicht genügend freien Inhalt bietet (oft nur abstracts) um eine relevante Anzahl an eingehenden Links zu generieren.

Wirtschaftlich halte ich dieses Modell einer kommerziellen Internet-Zeitung, auch wenn für ‘Club-Mitglieder’ manches geboten wird und einzelne Beitragende auch direkt auf Leserreaktionen eingehen, daher für lobenswert – aber vermutlich nicht dauerhaft tragfähig.

Und was sagen die anderen?
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Erstellt am Donnerstag, 22. Mai 2008
Kategorie: Deutsch | Kommentieren »

Long live the Franco-British Friendship

Nicolas SarkozySarkozys Rede vor allem eben im Windsor Castle war und ist bemerkenswert – auch weil er sich für genau das einsetzt, für das auch ich mich einsetzen will: Die engere Einbindung Großbritanniens in den EUropäischen Rahmen weil wie auch Sarkozy eben erklärte die Bedeutung der Briten für die Nachkriegsordnung, für die Europäische Demokratie und auch für die Pläne der EU-Zukunft was die GASP angeht gar nicht zuviel betont werden kann.

Ausführlicher werde ich morgen auf diesen England-Besuch eingehen – in meinem englischen Blog das ich schon seit Jahren führe.

Erstellt am Mittwoch, 26. März 2008
Kategorie: Deutsch, Kurzmeldung | Kommentieren »

Bookish Post

Motigo Webstats - Free web site statistics Personal homepage website counterWhat did I check out of the library last week? Lots of Gaiman & Friends. Neil Gaiman is not only a wonderful writer (and it made me very happy when he said his new novel, “Anansi Boys” would have Thorne Smith as this author’s role-model), he also knows how to make a nice cup of tea (hello [info]nice_cup_of_tea), a good comic (like Sandman) or children’s book (like Coraline), a great audioplay or an interesting movie (like the upcoming Mirrormask). And of course an interesting blog, which is a highlight of my friends’ list – and can be found here: [info]officialgaiman.

  • The Sandman presents: Lucifer – The Morningstar Option 1-3 by Mike Carey and Scott Hampton (with Neil Gaiman). I read that one today and was quite impressed with the text but not with the graphics, that were acceptable and important for the graphic novel, but far from the best I’ve ever seen. All in all the book is not a time-waster but food for serious thought for those willing to delve into it.
  • The Comical Tragedy or Tragical Comedy of Mr. Punch by Neil Gaiman and Dave McKean
  • The Last Movie by Neil Gaiman and Dave McKean (impressive pictures, take a lot of time to take in)
  • Maus. A Surviver’s Tale I + II (And Here My Troubles Began) by art spiegelman
  • Bad Women (Sluts, Whores and Xanthippes) by Baerbel Becker (Ed.), including biographies of so varied women as Olympe de Gouges, Ilona Staller (cicciolina), Dorothy Parker, Maria Oliveiro, Calamity Jane, George Sand, Nina Hagen… Amelia Earhart or Isabelle Eberhardt, Tania Blixen and Billie Holiday…(and many others)

In related -bookish- news, my mention of Truddi Chase “When Rabbit Howls” (Aufschrei) prompted some discussion in my Instant Messenger and I’m looking foreward to having more of that coming up. Speaking of coming up: While my bookring with Lara Cardella’s “Volo Pantaloni” (Ich wollte Hosen) on sexual abuse in Sicily finds more readers, the next follow-up book “Laura” will reach me soon; and while more people sign up for the second round of my bookring of Noam Chomsky’s “Power and Terror – Post 9/11 Talks and Interviews” I’m next in line for the bookring “Welt.Macht.Krieg”, another book on globalization and war in German. The failure of the people of France and the Netherlands to pass the European Constitution (which is far from perfect but far better than the current state) and the failure of the people from Germany to see what causes their problem or what could be the long-term solution will cause the globalization to hit Europe worse than it would have otherwise. And the third world worse than Europe, like always.
I’ve finished “Welt Um Welt” by the german Secretary of Ecology (Umweltminister), Jürgen Trittin. While the book reads largely like an interesting application for a job in the UN, it has some necessary insights – and in other parts reads like a parody, as he writes about all the good changes Germany will undergo until 2050, as if the red-green government could perpetuate itself. In fact his plans are yesterdays history by now, as not even the most optimistic Greens would expect Social Democrats and Greens (or reason) to win the election in September. The rollback will be tremendous, as the ‘blacks’ (conservatives) might have the majority to even change the constitution at will from next year on.

Nice book news at the end of this posting: Tonight I found a book lying on the pram inside the house, secretly brought in for [info]gwenw and [info]eileenw by Leukonoe, a secretive [info]tuebingen-based BookCrosser I’ve never yet seen. The book is “The Frog and Toad Treasury” by Arnold Lobel, a book that traveled from California to Tuebingen by BookRelay – and to us as a surprise RABCK.Tags: , ,
Aktuelle Stimmung: accomplished

Erstellt am Dienstag, 7. Juni 2005
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