Internationale Konferenz in Berlin: Atomkraft nach Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011)


Die Kurzfassung:

25 Jahre nach dem größten anzunehmenden Atomunfall (GAU) im ukrainischen Tschernobyl ereignet sich im japanischen Fukushima ein erneuter GAU mit unabsehbaren Folgen für die Bevölkerung in Japan und darüber hinaus. Wie vor 25 Jahren rückt diese Katastrophe das Risiko der Atomkraft wieder in den Blick der Öffentlichkeit. Fast wäre Tschernobyl in Vergessenheit geraten. Atomenergie galt vielen als beherrschbare, verlässliche und kostengünstige Alternative zu Kohle und Öl. Zahlreiche Regierungen kündigten den Neubau von Atomkraftwerken an.

Im Angesicht dieser beiden prägenden Ereignisse – Tschernobyl und Fukushima – diskutierten wir mit Referenten/innen aus unterschiedlichen Weltregionen über die Bewertung der Atomkraft und die Zukunft unserer Energieversorgung: Was bedeuten Fukushima und Tschernobyl für die weltweite Entwicklung der Kernenergie? Welche Schlussfolgerungen müssen aus dem GAU in Fukushima für den Betrieb von Atomkraftwerken und die Lagerung des Atommülls gezogen werden? Wie können dazu verbindliche Standards vereinbart werden, und wer überwacht sie? Brauchen wir die Kernenergie als Beitrag zum Klimaschutz? Was steht dem schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien im Weg? Ist es realistisch, Kohle und Kernkraft durch alternative Energien zu ersetzen, und was muss dafür getan werden?


Ein Kommentar zu “Internationale Konferenz in Berlin: Atomkraft nach Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011)”

  1. smavo schreibt:

    Ich finde es positiv, dass nach den Katastrophen über Atomkraft diskutiert wird.

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