Vor einem Jahr und wieder aktuell: Opt-Out-Day 28.10.2010!

OptOutDay.deHeute vor einem Jahr war OptOut-Day.

Wir tragen uns gemeinsam bei unseren regionalen Meldebehörden aus den offenen Listen aus, um ein Zeichen zu setzen. Warum wir diesen Schritt gehen?

Meldebehörden haben das Recht, persönliche Daten, wie zum Beispiel Adresse, Geburtstag, Konfession und Familienstand, an Dritte weiterzureichen, solange man sich nicht selbstständig und ausdrücklich in Schriftform dagegen ausspricht.

Daher veranstaltet die Piratenpartei Deutschland am 28.10.2010 den zweiten OptOutDay!

Ich habe in diesem Blog vor einem Jahr dazu aufgerufen und jetzt, wenn gerade die neuen Adressbücher zB hier in Tübingen herauskommen, wiederhole ich das und rufe als Grüner Netzpolitiker mit zum 2.Opt-Out-Day am 28. Oktober 2010 auf. Widersprecht der Weitergabe an und Nutzung durch Adresshändler, erkundigt Euch beim wichtigsten Adressdealer Schober wie der mit Euren Daten umgeht und werdet aktiv für Datenschutz.

Datenschutz (und genauer das Recht auf informationelle Selbstbestimmung) bleibt Dauerthema, auch weil z.B. der Gesetzentwurf zum ‘Beschäftigten-Datenschutz’, wie Frank Brsirske von verdi richtig sagt, “eine Kaskade von Gummiparagraphen” ist, weil Censilia nicht aufgibt und die Überwachung des öffentlichen Raums immer mehr zunimmt. Der ePass und ePerso kommen genauso wie die Gesundheitskarte – und INDECT dämmert am Horizont herauf.

Nachtrag zum Thema OptOut-Day:

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