China-Woche in Tübingen: Das Große Lernen Verbindet. Informationen an Tag 1

China-Woche an der Uni Tübingen. Bild: (CC) Wettach

Das grosse Lernen verbindet” – so lautet das Motto der China-Woche an der Universität Tübingen, zum Deutsch-Chinesischen Jahr der der Wissenschaft und Bildung 2010.

http://www.uni-tuebingen.de/china-woche

An erster Stelle präsentiert die Universität Tübingen dabei ihre vielfältigen China-Aktivitäten und -Projekte, chinesische Studierende in Tübingen gestalten diese Festwoche aber mit und laden ein, die Kultur ihres Landes auch jenseits der Klischees einmal kennenzulernen. “Das grosse Lernen” ist der Titel einer grundlegenden Schrift der chinesischen Trradition, deren aus 165 Schriftzeichen bestehender Einleitungstext auf Bannern in kaiserlichem Gelb vor der Neuen Aula (siehe Bild oben) und im Alten Botanischen Garten (siehe Bild im Blog von Jan Marzona) flattert.

Zur heutigen Eröffnung will ich mit meinem Blog aus Sicht des Europapolitikers zur Einführung in dieses Land beitragen, auf die Weise die einem Blog angemessen ist: Mit kommentierten Links. China ist ja eines der wichtigsten Themen überhaupt, da es in einer multipolaren Welt einen der wesentlichen Pole globaler Politik darstellen wird. Sind die Beziehungen zwischen der EU und China deshalb schon “auf dem Weg zu einer umfassenden strategischen Partnerschaft”? Welche Rolle spielt der China-Handel der EU und Deutschlands? Einsichten und Perspektiven dazu, sehr lesenswert.

Von der Buchmesse in Frankfurt zur EXPO in Shanghai

Die letzte Internationale Buchmesse in Frankfurt hatte China als Gastland, und die Heinrich-Böll-Stiftung hat anlässlich dessen ein Buch mit neuen Essays und Bildern aus China herausgebracht, das man hier kostenlos als PDF herunterladen kann und sollte. Die Weltausstellung, die EXPO2010 hat dieses Jahr China als Gastgeberland. Oder ist Shanghai wirklich China? Und haben die Götter Europa wirklich besser bedacht als China, wie Architekt Cui Tong im taz-Interview zur EXPO und zum ökologischen Bauen erklärt?

Finanzkrise und Legitimität der Herrschaft

Die Finanz- und Wirtschaftskrise trifft ja nicht nur Europa (Kurzinfos der LPB-BW als PDF), sondern hat auch auf China wesentliche Auswirkungen. Mit den Auswirkungen der Finanzkrise auf die Legitimität der Parteiherrschaft in China befasst sich Heike Holbig in der Aufsatzsammlung “Bürger im Staat – Autoritäre Regime” der Landeszentrale für Politische Bildung, die hier heruntergeladen werden kann. Wie stabil und wie erfolgreich ist das System der chinesischen autoritären Marktwirtschaft? Wie steht es um die Menschenrechte, wie um die Tibetfrage, die eine Diskussion der Legitimität der chinesischen Herrschaft aufzuwerfen pflegt? Wie um die Frauenfrage?

Weltmacht im Werden

China: Weltmacht im Werden und das Politikziel von Good Governance” ist das Thema beim Schwerpunktheft “Internationale Beziehungen” von “Politik&Unterricht”. Wie das im Detail aussieht hat die Zeitschrift “Aus Politik und Zeitgeschichte” im Themenheft Zentralasien (APuZ 4/2006) am Beispiel der chinesischen Politik in Zentralasien (im Kontrast zu der der USA und der EU) gezeigt.

Einige Beiträge der Zeitschrift “Das Parlament” beispielhaft zu diesem Themenabschnitt:

Unsere Regierenden zu Besuch in China

Wenn -wie 2008- CDU-Chefin Angela Merkel als Bundeskanzlerin einer Grossen Koaliton nach China reist, dann geht es beim EU-Asien-Gipfel um staatstragendes – und die Finanzkrise. Wenn -wie in diesen Tagen im Mai 2010- CSU-Chef Seehofer nach China reist, dann macht er sich leicht mal zum Horst, wie die taz kritisch kommentiert.

Wer China verstehen lernen will

hat hier -so wie die China-Woche in Tübingen- einen guten Anfang gemacht.

2 Kommentare zu “China-Woche in Tübingen: Das Große Lernen Verbindet. Informationen an Tag 1”

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  2. China heute: Erscheinender Drache auf dem Feld - Grüne Kraft für Europa - Wolfgang G. Wettach – http://gruene.wettach.org schreibt:

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