Kurswechsel in Afghanistan?

Während in NRW die Rechtsfront von “Pro Köln” ihren Anti-Islam-Auftrieb hat und die Linksfront – daunter meine MySpace-Freunde von Kein Bock auf Nazis, Laut gegen Nazis, oder generell die Antifa, zum Beispiel die Antifa Bocholt, “sich quer stellt” – was gut so ist – bereite ich mich auf den “Kurswechsel in Afghanistan” vor.

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Etwas grundsätzlicher als dass bei der Grünen Podiumsdiskussion (Bild oben) der Fraktion im Stuttgarter Kulturzentrum “Merlin” von den von mir geschätzten MdBs Fritz Kuhn (zweiter von links) und Alex Bonde (rechts) angedacht war – sondern so wie es die Ex-Grüne Claudia Haydt von der IMI fordert.Wirhaben eine Verantwortung für die Situation in Afghanistan, zu der wir Deutschen mit unserem Bundeswehreinsatz und wir Grünen mit der mehrheitlichen Zustimmung (nicht unser Tübinger Grüner MdB Winne Hermann, für dessen Wiedereinzug ich mich einsetze) dazu beigetragen haben. Da bin ich mir mit konservativen Grünen wie Alex Bonde und etwa der Kandidatin Andrea Lindlohr aus Stuttgart einig.

Diese Verantwortung kann aber nicht heissen, mangels Alternativen ad infinitum mit Truppen in Afghanistan zu bleiben “und wenn es sein muss 100 Jahre” (John McCain über US-Truppen im Irak). Da bin ich einer Meinung mit “Vätergrün” Initiator Jörg Rupp aus Karlsruhe (zweiter von rechts), der für ein “nicht weiter so” eintrat. Zumal nicht, gegen die Göttinger Beschlüsse der BDK vom letzten Jahr, mit Grüner Zustimmung. Weil ich der Überzeugung bin dass wir, auch aus unserer Verantwortung für eine Verbesserung vor Ort heraus, umdenken müssen, bin ich morgen in Stuttgart dabei:

20.9.2008 Demonstration in Berlin und Stuttgart

Dem Frieden eine Chance,
Truppen raus aus Afghanistan

Nein zur Verlängerung der Mandate für
den Bundeswehreinsatz in Afghanistan

Mit dem sieben Jahre andauernden Krieg in Afghanistan wurde keines der vorgeblichen Ziele erreicht. Im Gegenteil: Gewalt, Terror und Drogenhandel prägen den Alltag. In den meisten Regionen Afghanistans herrschen Warlords und Drogenbarone. Die Bevölkerung lebt in ständiger Angst und unter unwürdigen sozialen Bedingungen. Menschenrechte werden weiterhin mit Füßen getreten. Die Alphabetisierungsrate ist seit dem Einmarsch gesunken. Täglich sterben in Afghanistan 600 Kinder unter fünf Jahren. Alle 29 Minuten stirbt eine Frau bei der Geburt ihres Kindes. Die durchschnittliche Lebenserwartung ging zurück. (ganzen Aufruf lesen)

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