Nachlese #Grüne #BDK14: Mehr oder weniger gewählt

Die beiden mit Votum Kandidierenden von Baden-Württemberg:
Mit Platz 11 und 16 auf die Europaliste gewählt

Die Bundesdelegiertenkonferenz 2014, kurz #BDK14, in Dresden ist vorbei und wir wurden mehr oder weniger gewählt. Wir das sind Maria Heubuch und ich, die wir beide das Votum des Landeparteitags, der LDK von Baden-Württemberg, im November in Esslingen bekommen hatten. Nach Absprechen mit dem geschäftsführenden Landesvorstand wollten wir nacheinander das erste Mal antreten, Maria auf 7 (und 9) und ich auf 10 (und 12). Das liess sich dann in der Praxis nicht umsetzen. Strategische Absprachen und mangelnde Unterstützung führten dazu dass wir erst auf 9 und 12 antraten – Maria kam zunächst in den dritten Wahlgang und wurde einen Platz später gewählt, ich konnte auf 12 den zweiten, auf 14 den dritten Wahlgang erreichen und wurde zwei Plätze nachdem ich antrat gewählt – mit so einem knappen Vorsprung vor dem Kandidaten des anderen Flügels, dass @Die_Gruenen von einem “Fotofinish” sprachen: Drei Stimmen von über 700 möglichen machten den Unterschied.

Zuvor hatten die Delegierten nicht so abgestimmt wie es für uns ideal gewesen wäre, sondern mit einer Tendenz zu älteren Amtshabenden, wie schon auf Platz 1 beim Rededuell zwischen der hervorragenden Rede von Rebecca Harms gegen die hochemotionale Rede von Ska Keller, welche die europaweite Green Primary gewonnen hatte und auf Platz 3 kam. Die Plätze 2 und 4 gingen wie dann erwartet an Sven Giegold (Rede) und Reinhard Bütikofer (Rede), Es folgte Barbara Lochbihler. Herausgestochen hat das Ergebnis des Grüne Jugend Alumnus Jan Philipp Albrecht, der für seine Rede und seine Arbeit zu SWIFT, ACTA und EU-Datenschutzrichtlinie auf Platz 6 mit dem besten Ergebnis von allen belohnt wurde. Hier die Rede von Jan Albrecht. Nachdem anders als manche erwartet hatten Helga Trüpel auf 7 gewählt wurde, und Martin Häusling mit Landwirtschaft auf 8, gelangte Maria nicht mit dem selben Thema auf 9. Ihre Rede, mit der sie dann 11 holte, ist hier dokumentiert, meine kommt in einem eigenen Blogeintrag.

An einigen Stellen wurde deutlich, dass für manche Delegierte die Loyalität zum eigenen Flügel grösser war als zum Votum, für unser BaWü-Ergebnis spielte auch wieder der Faktor Metropolregion eine Rolle, wie vor fünf Jahren schon.

Unsere Plätze 11 und 16 sind nicht was wir erhofft hatten, wohl auch nicht was möglich gewesen wäre, aber 11 ist aussichtsreich und 16 ist (wenn auch unwahrscheinlich) noch nicht ausgeschlossen. Platz 16 ist das Ergebnis das auch letztes Mal der Kandidat aus Baden-Württemberg hatte, Andreas Braun, und der war immerhin vorher acht Jahre Landesvorsitzender gewesen. Es ist ein achtbares Ergebnis, auch nicht weit von den 14 die letztes Mal hinein kamen. Angesichts der Unterstützung die wir im Vorfeld der BDK hatten, sind die Plätze 11 und 16 bei viel guter Konkurrenz ein gutes Ergebnis.

Auf Platz 19 wurde darüber hinaus noch die ohne ein Votum kandidierende Sandra Detzer aus Heidelberg gewählt, die den Wahlkampf in Baden-Württemberg und der Metropolregion verstärken kann. (Alle Ergebnisse hier)

Ich bedanke mich für alle guten Glückwünsche die ich hinterher bekommen habe, besonders aber bei denen, die mich tatsächlich gewählt und vorher unterstützt haben. Jetzt kommt es auf einen engagierten Europa-Wahlkampf an und ich komme dafür in jeden Kreisverband der mich dafür einlädt.

Ein Kommentar zu “Nachlese #Grüne #BDK14: Mehr oder weniger gewählt”

  1. Bernd schreibt:

    Ich drück Dir die Daumen mit dem Platz 16, das wäre auch ein gutes Ergebnis für Europa (aber mit der starken AFD Konkurenz nur möglich wenn sich unsere Regierung noch ein paar eklatante Schnitzer mehr leistet)

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