Archiv für April, 2008

Hamburger Farbenbild: Grünfarbiger Koalitionsvertrag

Schwarz und Grün geht also doch zusammen, was nur für Aussenstehende noch eine Neuigkeit ist, deren Nachrichtenwert Kiwi Bild CC Pixelwichtel/FlickRüber das Dekolleté der Kanzlerin und die Wanderungen der olympischen Fackel (und diesbezügliche ‘westliche Arroganz‘ oder ‘neuen kalten Krieg‘ -via-) hinausgeht. Mich überrascht es nicht, war es doch schon im Wahlkampf das eine Thema über das alle redeten und das Christa Goetsch nicht mehr hören wollte. Jetzt aber gilt es beim Koalitionsvertrag genau hinzuschauen: Nicht nur wie grün er wirkt, sondern auch ob dabei nicht, von der Elbvertiefung über das wegfallende Wahlrecht der Eltern bei der Schulform und nur nach hinten verlagerte Studiengebühren bis hin zum Kohlekraftwerk Moorburg, im Kern alles schwarz ist. Natürlich halte ich auch diesmal nichts von Parteiaustritten aus Protest, sowenig wie ich den Übertritt von Oswald Metzger Wohin geht die Fahrt? CC Dervanil/FlickRbegrüsst habe, der nicht als erster BündnisGrüner selbst Schwarz wurde nachdem er sich über etwas schwarz geärgert hat. Till Westermayer analysiert schonmal das Kapitel ‘Wissenschaft’ (wenn auch nicht als Sprecher der Grünen Bundes- Arbeitsgemeinschaft Wissenschaft, Hochschule, Technologiepolitik, der er ist) und kommt zu einem positiven Fazit. Ob die BAG Bildung sich dem anschliessen würde? Zumindest klingt der Bereich, auf den Christa Goetsch sich selbst konzentriert, im Koalitionsvertrag auch gut, aber über Details ist zu reden: Ist das grün genug – geht das schnell genug (oder zu überstürzt für die Welt)? Wieviele Allergene, um auf das Bild zurückzukommen, enthält diese grünschwarze Frucht der Koalitionsverhandlungen?

Erstellt am Freitag, 18. April 2008
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Bildung – Migration – Diskriminierung

Diese Themen sind etwa so miteinander verknüpft wie die drei Veranstaltungen auf denen ich am gestrigen Mittwoch war: Zunächst einige Stunden im Kultusministerium zum Thema “Bildungshaus 3-10“, das ich als Vorsitzender des Landeselternrats (LER) begleite und unterstütze, weil “länger gemeinsam lernen” und bessere, fliessende Übergänge zwischen den Bildungsstufen zu schaffen absolut in unserem Sinne ist. Etwa die Hälfte der grossen Tafelrunde war von VertreterInnen der Träger, Beiräten, Verbänden und WissenschaftlerInnen besetzt, die andere Hälfte von den Praktikerinnen vor Ort (unter denen aus dem Bildungshaus Karlsruhe immerhin auch ein einzelner Mann war). Hier ging es um den praktischen Bezug zu den Dingen, den man dadurch erzeugen will dass Objekte erst durch eine Vitrine herausgehoben – und dann aus der Vitrine und dem Bildungshaus herausgenommen – werden. Objekte also, die von den “Wunderkammern des Weltwissens” wie Donata Elschenbroich die für alle Bildungshäuser geplanten Wissensvitrinen nannte, in die Elternhäuser, aber auch, wie ich mit Dr. Salman Ansari zusammen nicht müde wurde zu betonen, in die Patchwork-Familien und sonstigen Netzwerke rund um die Kinder, getragen werden sollen um dort etwas anzuregen, einen Bildungsdialog bei dem Kinder und Eltern (oder ältere Geschwister oder wer auch immer sich um die Kinder kümmert) das Lernen als etwas erfahren sollen, das auch zuhause stattfindet und bei denen ihre Expertise gefragt wird und zu neuen Ergebnissen führt. Elschenbroich führte dazu kurze Impulsfilme vor mit Erfahrungen die aus dem Umgang mit einem den Kindern zunächst unbekannten Ding, ob Ess-Stäbchen oder Wasserwaage, entstehen können.

Gemeinsam Lernen - Diskriminierungsfrei. Bild: CC:Dr.Jazz/FlickrBesonders in Familien türkischen Hintergrunds ist eigentlich ein hierarchisches Bildungsverständnis vorherrschend: Das Kind wird bei der Schule abgegeben, die ist zuständig, Einmischung der Eltern ist nicht erwünscht, weshalb auch Elternabende etwas sind was ihnen schon vom Prinzip her fremd ist, wie auch später am Abend Ersin Ugursal vom Alman-Türk İş Merkezi, dem Deutsch-Türkischen Business-Center, erklärte, der selbst ein “Stern seines Volkes” und deutsches CDU-Mitglied ist. So argumentierte am Mittag auch Dr. Emy Koen aus Weinheim, die als Kinderärztin viel mit türkischen Familien zu tun hat und darum schon früher zu den Beraterinnen des Kultusministeriums zählte. “Elternhausaufgaben” seien nicht schlecht, wenn sie als Pflichtaufgaben kämen würden sie auch gemacht, als freiwillige Aufgaben aber eher dann wenn die Eltern befürchten würden, ihr Kind könne wegen unvollkommener Aufgabenerledigung diskriminiert werden.

Besser als mit der Angst vor Diskriminierung ist es natürlich, mit positiver Motivation der Kinder und Jugendlichen zu arbeiten. So wie bei “Jugend Engagiert Sich” (JES), einer Initiative der Landesstiftung Baden-Württemberg, getragen vom Paritätischen Wohlfahrtsverband. Da gab es am frühen Abend in Tübingen die erste Auszeichnung mehrerer JES-Initiativen durch den Grünen Oberbürgerbürgermeister Boris Palmer bei einem kleinen Empfang im Tübinger Rathaus. Unter den Ausgezeichneten: Gwen Wettach, auch wenn Boris Palmer sie zunächst als ‘Anna’ aufrief. Nicht nur deshalb habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, dabei zu sein. Denn Andrea Pfanner vom “Büro Aktiv” bemerkte in ihrer Rede zu Recht, dass die beste Gewaltprävention bei Jugendlichen ein auf gemeinsamen positiven Leistungen beruhendes Selbstbewusstsein ist, wie wir das auch schon 2003 mit dem jetzt EU-gestützten Projekt XENOS (gegen Fremdenfeindlichkeit) angesetzt haben, das unter dem Titel “XENOS – Integration und Vielfalt” Ende April dieses Jahres neu aufgelegt wird. (Empfehlenswert dazu morgen die Fachtagung: “Ganzheitliche Integrationskonzepte für Migranten” in Schwerin und die natürlich gleichzeitige Tagung “Konflikttransformation. Chance für eine ganzheitliche Integrationspolitik?” in Nürnberg, mitveranstaltet vom Forum Ziviler Friedensdienst.)

Zur ganzheitlichen Integrationspolitik gehört natürlich auch und vor allem die Bildungsintegration für Migranten, darum ging es gestern am späteren Abend bei einer Veranstaltung der Europa-Union in Stuttgart, eine Veranstaltung auf die ich durch die Grüne Landtagsabgeordnete Brigitte Lösch kam, die ich dort auch kurz traf. Natürlich ging es nicht nur um die neu konzipierte auch sprachorientierte Einschulungsuntersuchung sondern, ausgehend vom Gastgeber Italien mit einer Einführungsrede des italienischen Generalkonsuls Faiti Salvadori, um Vergleiche verschiedener Kulturen von MigrantInnen in Deutschland, um Diskriminierung und den (zum Teil mangelnden) Druck was höhere Bildung angeht und die verschiedenen Ansätze die es bereits gibt und für die auf dem Podium Ulrike Brittinger, Leitende Schulamtsdirektorin Stuttgart, und Ulrich Gross von der Römerschule standen. Als Vorsitzender des Landeselternrats konnte ich von den Plänen für die Bildungshäuser berichten, die natürlich nicht als ‘Leuchttürme’ wirken können, sondern nur als Erfolgsmodelle die möglichst rasch statt an 23 oder 33 an 200 oder 300 Standorten in Baden-Württemberg eingeführt werden sollten um wie gewünscht zu wirken. Den Wunsch Salvadoris, das Publikum möge doch den Druck auf die Politik erhöhen, damit die längere Grundschulzeit rascher kommt, habe ich unterstützt aber umgekehrt den Ball zurückgespielt: Der Generalkonsul muss seinen Einfluss geltend machen auf die italienische Community:

  • damit nicht mehr wie bisher nur die Hälfte der italienischen Kinder einen Kindergarten besucht (denn sonst scheitern Konzepte der Frühförderung gegen Probleme in der Vorschule schon an der mangelnden Anwesenheit der problematischen Kinder)
  • damit sich italienische Eltern mehr engagieren – in der Elternvertretung, wo sie selten zu finden sind, und in der Kommunalpolitik, wo sie ihr Wahlrecht nicht nutzen und sich kaum je in Stadt- und Gemeinderäte wählen lassen.

Diese Punkte unterstützten auch die anwesenden Vertreter der Türkischen Gemeinschaft, Ersin Ugursul vom DTC und Dr. Ahmet Ertekin von ATA Consult, mit denen ich mich auch hinterher beim informellen Teil eingehender ausgetauscht habe, so wie mit Dr. Dimitrios Kourtis vom Griechischen Generalkonsulat, der die spezifische Perspektive der Griechen in Deutschland einbrachte. Generell scheinen die EU-Inländer sich schon deshalb weniger zu integrieren weil sie jederzeit hin- und her-ziehen können und deshalb eher in einem “permanenten Provisorium” leben.

  • Wir müssen nur aufpassen, so ein Fazit, wenn sich heute zum Thema Bildung und Diskriminierung von MigrantInnen die selben Fragen stellen wie vor 30 Jahren, dass wir nicht die selben Antworten, und uns nicht mit den selben Antworten von anderen zufrieden, geben.

Erstellt am Mittwoch, 16. April 2008
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Europakonzepte

EZFF EuropaDie Landesarbeitsgemeinschaft der Grünen Baden-Württemberg zu Europa hat sich am Samstag im Büro der Grünen in Karlsruhe getroffen – unter Leitung von Wolfgang Schreiner, mit wesentlichem Tübinger Input durch Tobias Schächtelin vom Europäischen Zentrum für Föderalismus-Forschung EZFF zum Thema “Föderalismus im europäischen Vergleich” und guter Beteiligung von Mitarbeitenden der Landtags-Fraktion, von Mitgliedern der LAG Inernationales und nachmittags von MdEP Heide Rühle mit ihrem Bericht aus der Praxis des Parlaments und der Wahlkampfvorbereitungen für 2009, aus dem nicht nur hervorging dass es schwer ist, Europa als Themenschwerpunkt den Medien zu verkaufen, sondern auch wie schwer ist, das selbe Thema manchen Gliederungen der Partei nahezubringen, die meiner Überzeugung nach die Europa-Partei überhaupt sein sollte. Und für mich, worauf ich im Ländle eher rechnen kann und worauf eher nicht – und das wonach es aussieht ist etwas womit ich 2009 leben könnte.

Übrigens, auch das ein Ergebnis der LAG heute, sollen die Grünen auch eine Gruppe sein in der Skepsis und Kritik an der europäischen Praxis und manchen Plänen in der EU (Beispiels-Stichwort: Festung Europa) ihren Platz haben, Gehör finden und ernst genommen werden. Wir müssen wegkommen von dem Image das die Grünen in manchen Kreisen haben, dass die Grünen an allem Europäischen etwas gutes finden wollen und mit dem Hinweis darauf Kritikpunkte schönreden, abbügeln oder ignorieren.

Ich bedanke mich bei allen für die guten Diskussionen, bei Alex für den Schwarztee, bei Heide für das Taxi und bei den Zugfahrenden für die interessante Rückfahrt. Oder klingt das schon wieder, wie jemand vorhin per AIM kritisierte, zu “nett”?

PS: Manche wären wohl überrascht, wieviele Grüne mit dem Gruss “Saluton” etwas anfangen könnten. Ich hoffe mein Gruss ist inzwischen jedenfalls angekommen. WGW

Erstellt am Sonntag, 13. April 2008
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Schule neu denken – Zum Lernen verführen – u.a.

Bildungskongress des HandwerksAn Klarheit ist die Ansage kaum zu überbieten, mit der die Handwerkskammer BaWü am Donnerstag bei ihrem Bildungskongress in Stuttgart noch einmal klar machte, was sie von der Landesregierung und dem am Nachmittag hinzustossenden Kultusminister Rau erwarten: Länger gemeinsam lernen und zwar bis Klasse 9. Bessere Bildungspolitik mit den nötigen finanziellen Mitteln. Abschaffung der Hauptschule die ihre Aufgabe einfach nicht mehr erfüllt. Technikunterricht auch für spätere mögliche Abiturienten – denn gute Handwerker brauchen nicht weniger Bildung als normale Möchtegernstudenten – sondern nur teilweise andere.

Renate Rastätter und Ilka Neuenhaus von der Grünen Landtagsfraktion waren da, Thomas Rau hat eine gute Figur gemacht für die Neue Sekundarschule Tübingen.de – und ich habe den Landeselternrat LER in mehr Gespräche eingebracht, da es von der Elternstiftung über die Vereinigung Gymnasialer Eltern bis zur KFZ-Innung zuvielen noch kein Begriff war. Das Low Profile des vorigen LER-Vorstands war wohl doch zu sehr im Verborgenen angesiedelt. In der Schlussrunde habe ich Herrn Rau aufgefordert, doch Frau Breuninger von der gleichnamigen Stiftung beim Wort zu nehmen: Sie hatte gesagt es werde sich nur wirklich etwas verändern wenn wir etwas zusammen bewegen würden – woraufhin ich Minister Rau aufgefordert habe, das nicht als Kampfansage sondern als Angebot der Unterstützung aufzunehmen: Wenn er etwas in die richtige Richtung bewegen will, hat er unser aller Unterstützung – auch gegenüber seinen eigenen Regierungskollegen, wo er solche Unterstützung brauchen kann.

Peter Frattons Motto iGvs sollten auch wir uns übernehmen: Ins Gelingen verliebt sein – nur dann kann es gelingen. Das halte ich auch so wenn ich Samstag zur LAG Europa gehe wo auch über Stand der Vorbereitungen der Europawahl gesprochen wird. Denn sonst gilt das alte Tucholski-Wort: “Selbst wenn die Deutschen einmal arm sein sollten, sind sie immernoch reich an Bedenken!” Nein, dann lieber das “iGvs” aus Romanshorn.

Was war sonst? Rudi Dutschke vor 40 Jahren angeschossen und heute Fahrradniederlegung mit Ströbele. KZ Buchenwald befreit vor 63 Jahren. Novelle zum Schutz des Urheberrechts an der mir vor allem gefällt was der FDP nicht gefällt: Die Begrenzung der Abmahnkosten. Bei einem Serienbrief sind -selbst Porto inbegriffen- 100€ immernoch mehr als kostendeckend. Und der Bundestag diskutierte nicht nur Kinderrechte, sondern auch die Pläne der EU-Komission für 2009. Zumindest dazu morgen mehr, wenn ich aus Karlsruhe, von der LAG Europa der Grünen, zurück bin.

Erstellt am Samstag, 12. April 2008
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Invade my Privacy…

Auch wenn ich heute nicht der einzige war, der erkältungsmässig angeschlagen durch die Welt ging, bin ich trotzdem mit der Ärztin meines Vertrauens ins Konzert gegangen, da der erwachsene Rest meiner WG simulierte zu müde zu sein so dass ich die Tickets selbst verwenden musste. Also ab in die “Hanns Martin Schleyer Halle“. Hm… Vor Katie Melua war Andrea McEwan dran, die schon als Schauspielerin aufgefallen ist (zählt eine Rolle in ‘Ocean Girl’ eigentlich als Umwelt-Engagement?) und von der mir vor allem das Lied gefiel, dessen Titel ich mir für den Titel dieses Blogeintrags geliehen habe: “Invade my Privacy” – passenderweise gibt es eine Hörprobe auf ihrer MySpace-Seite. Zu MySpam und Wastebook brauche ich hier was Privacy angeht nicht mehr viel zu sagen, oder? Im MyFaceSpaceVZ passiert genau das: Andere werden eingeladen in die eigene Privatsphäre einzudringen – in der Hoffnung dabei die Aufmerksamkeit und Zuwendung zu bekommen, von der Andrea McEwan singt. Kann man machen – frau sollte sich aber dabei bewusst sein was sie tut und auch dass es zT unter anderen Gesichtspunkten gesehen wird/werden sollte wenn Frauen zu sehr bloggen, wie auch die Grönerin von der re:publica bloggt.

Die Welt ist eine Google“Invade my Privacy” sagen aber auch viele, viele Nutzer von immer mehr Google-Diensten und -Programmen, die sich in der Regel keine Gedanken darüber machen welche Daten wer da zur Verfügung behält. Folge: Die Welt ist eine Google – und 3sat Neues hat einen sehr sehenswerten Bericht dazu gemacht, der als iTunes podcast zu mir kam, aber auch hier, hier und hier erwähnt wird. Die Textfassung des Beitrags ist übrigens noch unkritischer als die Videofassung.

Wenn Wissen Macht ist, sind Suchmaschinen Supermächte. Entscheidend ist nicht allein, welche Wissensspeicher eine Gesellschaft besitzt und in welchem Umfang über sie von Wissbegierigen verfügt werden kann, sondern letzthin bestimmt der typische Gebrauch von Millionen Nutzern über die herrschenden Meinungen. Google ist ein Globalisierungssieger des Netzes und was in dieser Königssuchmaschine nicht verzeichnet ist, fristet sein Dasein eher an der Peripherie des vernetzten Wissens. (So hiess es schon früher)

Früher war Google eine reine Suchmaschine – morgen möchte Google nicht nur durch das Handy überall sein, sondern auch alle Informationen der Welt speichern. Inklusive der DNA über das Google familiär verbundene 23andMe und der Krankengeschichte und… Dazu braucht es dann gar keine Verschwörungsglosse mehr sondern nur noch jemand der sich vorstellen kann was passiert wenn der Suchmarktführer zum Wissensmonopolist wird und das “Do No Evil” (Thema Tibet?) nicht mehr so ernst nimmt. Ein Fall für die EU Monopolkomission? Demnächst. Noch nicht heute.

Erstellt am Donnerstag, 10. April 2008
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