Grüner Friedenskongress am 12.Mai in Kassel

Friedenskongress Grüne Linke

Friedenskongress 2018

konstruktiv Probleme angehen

Grüne Linke
in Zusammenarbeit mit dem OV Gummersbach

wann: Sa. 12. Mai 2018, 10:00 bis 20:00 Uhr

wo: Philipp-Scheidemann-Haus, Holländische Str. 74, 34127 Kassel

Die Weltlage ist angespannt wie seit Jahrzehnten nicht mehr: Nordkorea, Syrien, Jemen, Türkei, Iran, Nahost, Russland und Trump gegen alle … Wir Grüne müssen reden und wir müssen handeln. Daher lädt die GRÜNE Linke zu einem Kongress, der sich mit den aktuellen Fragestellungen der Friedenspolitik befassen wird und versucht, Antworten zu finden.

vorläufiger Ablaufplan

(geringfügige Verschiebungen noch möglich):

10:00 Uhr: Ankommen & Anmeldung

10:15 Uhr: Einführungsrede, Ablauf

10:30 Uhr: Andreas Zumach „Globales Chaos – machtlose UNO
Zur Rolle der Weltorganisation in Syrien, Israel/Palästina, der Ukraine und beim Thema Atomwaffen.

11:30 Uhr: Arbeitsgruppen I
Die Arbeitsgruppen werden uns bei der Schärfung unserer grünen Positionen in der Friedenspolitik – auch als Vorbereitung und Input in die (Grundsatz) Programmentwicklung und unser EU-Wahlprogramm – helfen.

Andreas Zumach, Journalist …………Völkerrecht und Rüstungsexporte
Felix Pahl ……………………………………………………. Israel /Palästina
Roland Blach (ICAN/DF-VK), Karl-W. Koch ….. Atomwaffen
Kristine Karsch (attac) …………………………………… Kurdistan /Syrien
Wolfgang G. Wettach (UEF), Tobias Pflüger MdB (angefragt) . EU-Armee /NATO
Gerd Klünder ……………………………………………. Russland / Ukraine
Roland Vogt …………………………………………….. zivile Konfliktbearbeitung

12:30 Uhr: Mittagessen, Kontakte knüpfen

13:30 Uhr: Arbeitsgruppen II

14:30 Uhr: Katja Keul MdB zum Thema „Abrüstung“

15:30 Uhr: Vorstellung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen

16:30 Uhr: Tee-/ Kaffeepause (bitte eigne Tassen mitbringen!)

17:00 Uhr: Diskussion und Aussprache zu den Arbeitsgruppen-Ergebnisse und weiteres Vorgehen

17:30 Uhr: Pause

18:00 Uhr: Podiumsdiskussion (mit Beteiligung des Auditoriums)

Kalter Krieg 2.0 – welche Rolle spielt Deutschland?“

Es werden teilnehmen: Katja Keul, MdB, Andreas Zumach, Kristine Karsch (attac), NN (Böllstiftung, angefragt), Tobias Pflüger, MdB (Linke, angefragt)

20:00 Uhr: Ende, Ausklang

Unser Veranstaltung verursacht Kosten! Daher bitten wir um eine Kostenbeteiligung von 20,- € (Geringverdiener*innen weniger nach Selbsteinschätzung) bei der Anmeldung auf Konto Kreissparkasse Ahrweiler IBAN: DE03 5775 1310 1000 1996 85 mit dem Verwendungszweck „Kassel“ oder bei der Ankunft in Kassel. Weitere Spenden für unsere Arbeit sind willkommen.

Euer Orga Team GRÜNE Linke: Regina, Barbara, Horst, Karl-W., Klemens, Lothar, Ralf, Thomas

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Erstellt am Sonntag, 1. April 2018 von WGW.
Kategorie: Europa, Frieden, Internationales, Partei, Termine | Kommentieren »

Saubere Luft und wichtige Petitionen

Clean Up Europe's Tocix AirWe can finally clean up Europe’s toxic air pollution – but we need to act now. A crucial vote is coming up, and we need to be louder than the industry lobby to pressure our governments to adopt strict limits on air pollution from coal – sign now! http://act.wemove.eu

Haltet Europas Luft sauber! / Clean Up Europe’s Toxic Air!

Appell an Umweltministerin Hendricks, Wirtschaftsministerin Zypris und Kanzleramtsminister Altmaier (und weitere Minister in den EU-Mitgliedsstaaten):

Handeln Sie endlich, um die Luftverschmutzung durch Kohlekraftwerke zu beenden!
Stimmen Sie für strenge Vorgaben gegen Luftverschmutzung, damit die Kohleindustrie unsere Luft und unser Wasser nicht länger vergiftet. Treten Sie für unsere Gesundheit und Umwelt ein und sorgen Sie für die schnelle Einführung EU-weiter Emissionsstandards für große Kraftwerke.

https://act.wemove.eu/campaigns/haltet-europas-luft-sauber

In anderen Sprachen:

https://act.wemove.eu/campaigns/coal-pollution

https://act.wemove.eu/campaigns/decontaminons-air-europeen

https://act.wemove.eu/campaigns/decontaminate-aria-in-europa

https://act.wemove.eu/campaigns/dosyc-smogu


BUND-Aktion: Schluss mit Schmutzig. Bild Dobrindt auf AuspuffNicht “nur” bei Kohle-Kraftwerken, auch bei Auto-Abgasen in der Folge von Dieselgate gilt: Es ist Zeit für “Schluss mit Schmutzig!

Der Online-Protest wächst! Minütlich kommen neue Protest-E-Mails bei Verkehrsminister Dobrindt (CSU) an.

Machen auch Sie mit und fordern Sie von ihm: Nein zu Stickoxid-Abgasen! Ja zu sauberer Luft! Verkaufsstopp dreckiger Diesel-Neufahrzeuge sofort! Hier können Sie sich an dem Online-Protest beteiligen: https://aktion.bund.net/schluss-mit-schmutzig


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Erstellt am Donnerstag, 13. April 2017 von WGW.
Kategorie: Energie, Umwelt, Verkehr | Kommentieren »

Zu #Nafri #Grüfri #Grüpri – #Grüne Reaktionen

Bei der #GRÜNderzeit im Gespräch mit Toni Hofreiter, Ska Keller, Sabine Nallinger, und Simone Peter, Meine Vorsitzende, die jetzt viel kritisierte Simone Peter (im Bild mit Toni Hofreiter, Ska Keller und mir), hat das getan, was exakt die Aufgabe einer Oppositionsführung ist: Kritische Fragen stellen. Hinterfragen. Es wäre auch Aufgabe der Presse. Manche kommen ihr nach. Gut so.

Aufgabe einer Oppositions-Parteiführung ist es nicht, der GroKo auch dann noch hinterher zu laufen wenn sie im Inland Sicherheit vor Freiheit stellen und im Ausland mit Waffenhandel die Unsicherheit, den Krieg und das Elend befördern. Wer der GroKo hinterherläuft und inhaltlich von dieser nicht zu unterscheiden ist, taugt nicht als Oppositionsführer – oder als Spitzenkandidat*in einer Partei die in Opposition zur GroKo steht.

Leute die Simone (auf der Welle der BILD und FAZ ) für ihre kritische Fragen in den Rücken oder über sie her fallen, während über sie von dumm und dümmer bis Gaskammer gehetzt wird, finden wahrscheinlich auch Seehofer cooler als die von mir nicht geschätzte Wagenknecht?

Das funktioniert nur für Leute, die den von mir oft aber nicht immer geschätzten Cem noch für die letzte Windel auf der Yogamatte bejubeln, anstatt dann zu loben wenn er Grünes und zu kritisieren wenn er gegen die Partei Antigrünes sagt. Weiterlesen »

Erstellt am Mittwoch, 4. Januar 2017 von WGW.
Kategorie: Deutsch | 1 Kommentar »

Sicherheit in Zeiten von Anschlägen – Global?

2016-12-19 Berlin, BreitscheidplatzInnerhalb der letzten 48 Stunden gab es, während die Wahlmänner Donals Trump als künftigen US-Präsidenten wählten, verheerende Anschläge und Vorfälle, die richtig einzuordnen wichtig ist. Ein LKW, dessen polnischer Fahrer getötet wurde, wurde von einem Unbekannten (denn der unweit davon als Verdächtiger verhaftete Mann pakistanischer Herkunft war offensichtlich der Falsche) in einen Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz gefahren. Zum Zeitpunkt wo ich dies schreibe sind 12 Menschen tot, 48 noch verletzt im Krankenhaus.
Kontext: Dass Fahrzeuge genutzt werden sollen, um mit wenig technischem Aufwand im Westen grossen Schaden anzurichten, dazu hatte (die unter anderem in Aleppo in Syrien gegen die Regierung kämpfende) Al’Quaida bereits früher in ihrem Magazin “Inspire” aufgerufen. In der jüngsten Ausgabe des aktuellen Hochglanzmagazins von ISIS/Daesh wird genau dieses Vorgehen erneut dargestellt und empfohlen. Weil es sich in offenen Gesellschaften nicht völlig verhindern lässt.

In der türkischen Hauptstadt Ankara ist unterdessen, auch gestern, der russische Botschafter, der eine Fotoausstellung besucht hatte, vor den Augen der anderen Gäste von einem Polizisten ausserhalb seiner Dienstzeit erschossen worden – nach Tagen des öffentlichen Strassen-Protests gegen die russische Unterstützung Syriens in Aleppo.
Kontext. Von den 70ern bis in die 90er musste die Türkei damit leben, dass ihre eigenen Diplomaten im Ausland (in USA, Kanada, Österreich und anderswo) von armenischen Terroristen ermordet wurden, als Rache für den Völkermord an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs. Neu ist, dass ein führender ausländischer Diplomat in der Türkei ermordet wird.

Weniger beachtet als diese beiden Ereignisse ist der in der Schweiz stattgefundene Amoklauf gegen eine Züricher Moschee gestern: Der etwa 30-Jährige Täter hatte am Montagabend im Gebetsraum eines islamischen Zentrums wahllos auf Gläubige geschossen und dadurch drei Menschen verletzt, zwei davon schwer. Danach flüchtete er und hat sich später, wie man vermutet. selbst erschossen. Kontext: Der Amokläufer hat keinen terroristischen Hintergrund. Als Betende in diesem Gebetszentrum versammeln sich vor allem Moslems die ihre Herkunft oder die ihrer Eltern in Somalia haben.

Noch weniger Aufmerksamkeit bei uns, weil sie an einem Sonntag und weil sie nicht in NATO-Staaten stattfanden, aber nicht weniger schlimm und mit mehr Toten, fanden die Anschläge vom Sonntag: Weiterlesen »

Erstellt am Dienstag, 20. Dezember 2016 von WGW.
Kategorie: Europa, Frieden, Internationales, WikiNews | Kommentieren »

Adam Ramsay: The Atrocities in Aleppo are taking place

“The Atrocities in Aleppo are taking place”:
Syria- two years of tragedy (8642756918)
“The Gulf War will not take place”, “the Gulf War is not taking place” and “the Gulf war did not take place” was a series of essays in Liberation and The Guardian by Jean Baudrillard in 1991. In them, he argued that the difference between the propagandised images of the first war in the era of rolling news, and the actual atrocities taking place in Iraq – with no real scrutiny of death rates, and heavy Pentagon influence over coverage – was so great that they could not be given the same name. If “The Gulf War” was the title given to the fictionalised simulation unfolding on TV; the simulacrum of a war; then we couldn’t also call the actual bombing, blood, death and horror in Iraq by the same name. The Gulf War is merely the title of a show whose screenplay was written in the bowels of the Pentagon building and read by ‘embedded’ CNN journalists to enthralled viewers. What really happened in the Gulf that year was fire, agony and anguish.

It seems to me that the terrifyingly cynical reaction from many to the ongoing atrocities in Aleppo is in part the result of two and a half decades of this media manipulation. People have become so cynical of anything which they believe approximates to the Pentagon line that they end up believing what is essentially the Kremlin line. They are so aware of the power of propaganda that they sneer at genuine footage of humans broadcasting their last, terrified words. As civilians are asphyxiated with poisoned gas, cynicised Westerners sniff the air and say “I smell bullshit”.

The age of cable news has given way to the age of social media; the age of rolling news to the age of scrolling news. There is propaganda, more than ever; from states and those who fight them, from corporations and their billionaire beneficiaries, from Washington and from Moscow. It comes in a different form from 1991, and it’s there more than ever.

We cannot, however, allow the knowledge of that to stop us from believing that atrocities are taking place. We cannot let critical questioning to lead to cynicism and cynicism to mean spirited smearing of those who suffer.

The atrocities in Aleppo are not a simulacrum. They are not a representation of a representation of brutality. They are real. And we can’t let the history of Pentagon propaganda poison us so much that we fail to see the truth when it unfolds, with all it’s powerful horror, in front of us.

Author: Adam Ramsay. Source on Facebook: https://www.facebook.com/adamramsay/posts/10101967125038061 Shared with permission.
Image credit: In Aleppo, Karm al Jabal. This neighborhood is next to Al Bab and has been under siege for 6 months, 4 March 2013. Credit: Basma via Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Syria-_two_years_of_tragedy_(8642756918).jpg

Erstellt am Sonntag, 18. Dezember 2016 von WGW.
Kategorie: English, Frieden, Gastbeitrag, Gastbeiträge, Internationales, NichtDeutsch | Kommentieren »